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Sportplatz „Zelgli“

Vom Acker bis zum Sportplatz „Zelgli“

Die Suche des FC Seon nach einem geeigneten Spielfeld war viele Jahre lang neben dem Fussballspiel die Hauptbeschäftigung.

Nicht weniger als 7 Mal musste sich der Club nach einem neuen Spielfeld umsehen.
 

Zur Gründungszeit befand sich Sportplatz Nummer 1 in den „Birren“, Gebiet „Chalofen“, wo heute ein Tannenwald steht.
Beim ersten Heimspiel stellten die Inspizienten des Fussballverbandes fest, dass der Platz zu klein sei und nicht den vorgeschriebenen Normen entspreche.
Dies bedeutete: Keine Spiele mehr auf eigenem Terrain!
 

Die Suche nach Platz Nummer 2 begann. Ausgangs Seon Richtung Schafisheim wurde man fündig. Nun galt es, die unebene Pachtwiese in Fronarbeit zu einem reglemenskonformen Spielfeld zu gestalten. Für das Gerüst der Ballfänger durfte man im Gemeindewald Tannen schlagen. Dieser Sportplatz musste 1934 wieder abgegeben werden.
 

Die Umkleidekabinen für die Sportplätze 1 + 2 befanden sich im alten Restaurant „Frohsinn“.
 

In der „Munimatte“, vis à vis Hallenbad fand man Sportplatz Nummer 3. Mit der Gemeinde konnte ein Pachtvertrag bis Ende 1939 abgeschlossen werden, Pachtzins pro Jahr Fr. 200.--. Wieder Fronarbeit, ausebnen der Wiese, Ballfänger und Tore erstellen, etc.
1941 wurde der Sportplatz durch die Ackerbaustelle beschlagnahmt und „kriegsbedingt“ umgeackert.
 

Saison 1941/42 spielte man auf einer Wiese, welche Seite an Seite zur umgeackerten „Munimatte“ lag. Dieses holprige Spielfeld war besonders beim Gegner sehr unbeliebt!
 

In den Kriegsjahren 1943/44 kam der Spielbetrieb fast zum erliegen und es stand auch kein Spielfeld mehr zur Verfügung. Erst in der Rückrunde der Saison 1944/45 konnte wieder auf heimischem Terrain gespielt werden. Die Plätze 5 + 6 befanden sich im Gebiet „Munimatte“/Kath. Kirche.
 

1946 dann der Durchbruch. Die Gemeinde Seon stellte dem FC auf dem „Zelgli“ ein Grundstück zur Verfügung. Mit beispiellosem Einsatz wurde in 1600 Fronarbeitsstunden unser heutiges Spielfeld hergerichtet. Grosse Erdverschiebungen um den Acker auszuebnen wurden von Hand vorgenommen. Es entstand ein Hauptfeld mit den Länderspielmassen 100 x 65 m. Die Saison 1946/47 konnte auf dem neuen Spielfeld angepfiffen werden!
 

Bis zur Eröffnung des Hallenbades 1975 befanden sich die Douchen und Umkleideräume im Restaurant „Bären“.

Für die Umzäunungen wurden später nochmals 600 Fronarbeitsstunden aufgewendet um die provisorische, hölzige Spielfeldumrandung zu ersetzen. In speziell angefertigten Formen goss man Beton-Elemente, welche sich bis zum heutigen Tage bewährt haben. Diese grossartige Arbeit wurde aus dem Sport-Toto-Fonds mit Fr. 1000.— unterstützt.
 

1955, im Hinblick auf das 25-Jahr-Jubiläum bauten einige initiative Vereinsmitglieder in ihrer Freizeit die Club-Hütte (heute Material-Häuschen) auf dem Zelgli.
 

In dieser Zeit keimte auch der Gedanke an eine Platzbeleuchtung. Für dieses Projekt hatte aber der Gemeinderat mangels Finanzen kein Gehör. An der Gemeindeversammlung vom 15.12.1956 stimmten die Stimmbürger von Seon jedoch einer Beleuchtungsanlage zu und genehmigten einen Kredit von 20'000.--, abzüglich des zu erwartenden Beitages aus dem Totofonds.
 

Nach über 640 Fronarbeitsstunden überflutete am 15. April 1957 das Scheinwerferlicht zum ersten Mal das „Zelgli“. Schon 3 Tage später spielte der FC Seon I vor zahlreichem Publikum ein Freundschafts-Nachtspiel gegen die Hämmerli-Kickers aus Lenzburg. Es begann die grosse Zeit der Nachtspiele! Bis zu 1000 Zuschauer säumten die Abschrankungen des „Zelgli“.
 

Kameradschaft, selbstloser Einsatz und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben dazu beigetragen, unser „Zelgli“ entstehen und auch für nachkommende Generationen zu einem Ort der sportlichen Betätigung und Begegnung werden zu lassen.
 

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