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03.06.2015
FC Beinwil am See - FC Seon 2:2 (1:0)
Kein Sieger im Kampf um den Ligaerhalt

In dem mit Spannung erwarteten Spiel des FC Beinwil am See gegen den FC Seon geht keine Mannschaft als Sieger vom Platz. Obwohl der FC Seon über weite Strecken das Spiel bestimmte, war es der FC Beinwil am See, welcher mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Die Seener kämpften jedoch bis zum Schluss und konnten so in den Schlussminuten zum verdienten Unentschieden ausgleichen. Für die Tore des FC S sorgten an diesem Abend Matthias Gerber und Timo Burkart.

Das Spiel an diesem Dienstag Abend war eines jener Spiele, die jeder Fussballspieler liebt. Für beide Mannschaften galt „Verlieren verboten“, wobei vor allem der Gastgeber aus Beinwil am See durch die Tabllenlage dringend auf die drei Punkte angewiesen war. Für Spannung war an diesem Abend gesorgt und die Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden, denn es entwickelte sich ein typisches Abstiegsduell.
Der FC S startete an diesem Abend furios in die Partie. Auf dem erfreulich gut zu bespielenden Rasen im Strandbad liessen die Seener Ball und Gegner gut laufen und bereits nach drei Minuten hätte die Führung erzielt werden müssen. Der auf der rechten Seite angespielte Roger Suter tankte sich zur Grundlinie des gegnerischen Strafraums durch. Mit einem schönen Flankenball bediente der Captain den mitgelaufenen Elvir Cifric, welcher etwas überrascht, dass er noch an den Ball kam, den Ball aus kürzester Distanz über das Tor haute. Dies wäre der perfekte Start für den FC S gewesen. Die Seener trauerten der vergebenen Chance jedoch nicht lange nach und bestimmten weiterhin das Spiel. Der FC Beinwil am See verstecke sich seinerseits aber auch nicht und blieb mit Konter stets gefährlich, wobei aber eine echte Torchance bis zu diesem Zeitpunkt ausblieb. Man spürte, dass es für beide Mannschaften um viel ging, die Zweikämpfe wurde hart geführt. Das Spiel war aber zu keinem Zeitpunkt unfair.

Seon war in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft, und der Führungstreffer wäre sicherlich nicht unverdient gewesen. Jedoch war es der FC Beinwil am See, welcher, zum Erschrecken aller Seener, das erste Tor an diesem Abend schoss. In der 38. Minute konnte der Beinwiler Angreifer an der Grundlinie des Seoner Strafraums nicht ausreichend gestört werden. Aus spitzen Winkel nahm der Beinwiler volles Risiko und traf in die entfernte Torecke zur 1:0 Führung für den FC Beinwil am See. Es war dies die erste gute Möglichkeit der Beinwiler, welche sie mit kaltblütiger Effizienz ausnutzen.
Die Seener wollten dies aber nicht auf sich sitzen lassen und nahmen sich für die zweite Halbzeit viel vor. Das Spiel der Seener war in der ersten Hälfte über weite Strecken gut. Leider konnten der FC S nicht ganz an der ersten Halbzeit anschliessen. Zwar war man weiterhin etwas mehr im Ballbesitz als der Gastgeber, jedoch hatte man nun vermehrt Mühe, das Spiel aufzubauen. Zu oft wurde der weite Ball geschlagen, welcher für die Verteidigungsreihen der Beinwiler eine dankbare Aufgabe war. In der 60. Minute kam dann der Schock für die Seener. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld reagierte Eros Favata gedankenschnell. Er sah, dass Torhüter Blanc herausgerückt war und nutzte dies mit einem schönen „Lupfer“ zum 2:0 aus.

Mit diesem Treffer hatte der FC S etwas mehr zu beissen, und es dauerte eine Weile, bis man wieder zurück in das Spiel fand. In dieser Phase des Spiels hatte die Seoner Glück, dass die Beinwiler ihre Chancen nicht verwerteten, denn das 3:0 wäre wohl die Vorentscheidung gewesen. Trainer Surer versuchte nun auf das Spiel Einfluss zu nehmen, in dem er mit Einwechslungen neue Impulse setzte. Die Seener rannten auf das gegnerische Tor an, wobei die klaren Torchancen vorerst ausblieben. Der FC Beinwil am See konzentrierte sich auf die Defensive und das Konterspiel. Die Seener mussten bis zur 85. Minute warten, bis sie durch Matthias Gerber erlöst wurden. Dieser setzte sich im Mittelfeld durch und fasste sich ein Herz. Sein Schuss wurde noch entscheidend vom Beinwiler Verteidiger abgelenkt und der Ball fiel zum 1:2 aus Seener Sicht ins Tor. Der FC S witterte nun seine Chance und warf alles nach vorne. Dieser unermüdliche Wille wurde in der Nachspielzeit, als man schon mit dem schlimmsten rechnen musste, durch Timo „Bum Bum Burri“ Burkart belohnt. Ein scharf getretener Eckball fand in der Mitte des Strafraums Timon Knechtli. Dieser legte den Ball mit der Brust schön auf Verteidiger Burkart ab, welcher volles Risiko nahm und abzog. Zur grossen Erleichterung aller Seener fand der Schuss sein Ziel und das 2:2 Endresultat war Tatsache. Im Anschluss pfiff der Unparteiische diese nervenaufreibende Partie ab.
Für die Seener fühlte sich diese Unentschieden wie ein Sieg an und zeigt auch den tollen Teamgeist dieser Mannschaft. Der FC S hat sich an diesem Abend nie aufgegeben und nimmt verdient einen Punkt mit nach Hause. Dank diesem Resultat haben die Mannen um Trainer Surer alles noch in den eigenen Händen, was für die verbleibenden Spielen Motivation genug sein sollte.

FC Beinwil am See – FC Seon 2:2 (1:0) – Strandbad, Beinwil am See

Aufstellungen:

FC Seon:
Philippe Blanc, Urs Lindenmann, Martin Müller (83. Prek Gjidodaj), Timo Burkart, Timon Knechtli, Berat Ibrahimaj (82. Muzaffer Hatir), Nils Rösli (61. Matthias Gerber), Manuel Keller, Alain Baumann, Elvir Cifric, Roger Suter (C)

Nicht Eingesetzt Seon:
Gentian Maksuti, Simon Gerber

Abwesend Seon:
Marc Huggenberger, Tommaso Serratore, Mike Surer, Matthias Kokontis, Patrick Hofmann, Remo Sager (alle verletzt), Scicchitano Claudio, Michael Wirz


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