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Matchberichte

09.09.2015
SC Zofingen 2 - FC Seon 7:0 (2:0)
Bittere Pille für den FC Seon in Zofingen

Am Spiel vom Montag Abened gegen die zweite Mannschaft aus Zofingen musste der FC Seon eine besonders bittere Pille schlucken. Nach zwei Unkonzentriertheiten und der daraus resultierenden 2:0 Pausenführung für den Gastgeber rückte in der zweiten Halbzeit bedauerlicherweise vermehrt der Schiedsrichter ins Rampenlicht, wodurch sich die Seener mehr und mehr aus dem Konzept bringen liessen. Mit zwei Platzverweisen und dem aus mehr als offsideverdächtigem erzielten 3:0 für den SC Zofingen war die Partie bereits in der 60. Minute entschieden. Völlig aus dem Konzept und von den vorangehenden Ereignissen überfordert setzte es für den FC S mit der 0:7 Niederlage die nächste Klatsche ab.

In den Reihen der Seener war man sich bewusst, dass es gegen die zweite Mannschaft aus Zofingen eine schwierige Aufgabe sein wird. Bereits in der Vergangenheit hatte man mit dem grossen Platz auf der Trinermatten Mühe. Dementsprechend nahm man sich vor, in der Defensive solide zu stehen und die Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Dies gelang den Seener in den ersten 15 Minuten auch, jedoch blieben die erhofften Nadelstiche in der Offensive aus. Je länger die Partie dauerte, desto mehr übernahm der Gastgeber das Spieldiktat. Die Hausherren aus Zofingen liessen den Ball gut zirkulieren, jedoch blieben die klaren Torchancen bis zu diesem Zeitpunkt aus. Gleichzeitig verlor man in den Reihen der Seener mehr und mehr die Ordnung und war dadurch öfters den berühmten Schritt zu spät. Die spielstarke Mannschaft aus Zofingen nützte dies aus und erhöhte zunehmend den Druck. Dies zahlte sich in der 25. Minute ein erstes Mal für die Hausherren aus. Nach einem Befreiungsschlag des SC Zofingen verpasste man es in der Hintermannschaft des FC S den Ball zu klären, so dass der Stürmer des SC Zofingen den Ball erobern konnte und anschliessend mit einem schönen Pass in die Tiefe seinen Mitspieler bediente. Dieser hatte keine Mühe alleine vor dem Torwart der Seener das Leder im Tor unterzubringen. Keine vier Minuten später stand es bereits 2:0 für den SC Zofingen. Nach einem kurz gespielten Eckball verpasste man es in den Reihen des FC S, den ballführenden Spieler unter Druck zu setzten. Dieser hatte so keine Mühe auf den zweiten Pfosten zu flanken, wo er ein völlig frei gelassener Mitspieler fand, welcher zum 2:0 einschieben konnte.
Die Seener versuchten sich von diesem Rückstand zu erhohlen und bis zum Pausentee liess man nichts mehr zu. Die beiden Tore wären aus Sicht der Seener mit etwas mehr Konzentration und konsequenterem Defensiverhalten sicherlich zu vermeiden gewesen und so nahm man sich für die zweite Hälfte einiges vor.
Die zweite Hälfte begann dann auch wie die Erste. Seon stand nun deutlich besser als in der ersten Halbzeit und hatte so auch mehr Ballbesitz. Leider gelang dies wieder nur 15 Minuten. In der 60. Minute rückte dann der Schiedsrichter ins Rampenlicht. Nach einem Ballverlust der Seener im Mittelfeld schalteten der SC Zofingen schnell um. Mit einem Pass in die Tiefe wurde der Stürmer des SC Zofingen bedient, wobei dieser deutlich im Abseits stand und beinahe alle auf den Pfiff des Schiedsrichters warteten. Dieser blieb jedoch aus und so konnte der Zofinger Stürmer alleine vor dem Seener Schlussmann zum 3:0 einschieben. Doch damit waren die Seener noch nicht genug gestraft. Der Schiedsrichter zeigte dem völlig verdutzten Roger Suter seine zweite Gelbe Karte an diesem Abend und somit spielten die Seener ab diesem Zeitpunkt nur noch zu zehnt. Weshalb der Schiedsrichter in dieser Situation zur Karte griff, bleibt wohl sein Geheimnis. Es war keine Minute nach dem Wiederanpfiff vergangen, als der Schiedsrichter bereits zum zweiten Mal die rote Karte zückte. Der Unparteiische bewertete das Einsteigen von Pierre Debled als gefährliches Spiel und so musste an diesem Abend bereits der zweite Seoner Spieler frühzeitig unter die Dusche. Dies war für die Seoner zu viel und man haderte mehr und mehr mit dem Schiedsrichter. Insbesondere weil der Schiedsrichter nicht mit gleichen Ellen zu messen schien, denn während Debled nach seinem Einsteigen mit rot bestraft wurde, sah ein Zofinger Spieler nach einem ähnlichen Einsteigen gar keine Karte. Dies war dann auch für Trainer Surer zu viel, welcher sich nach einem Wortgefecht mit dem Unparteiischen auf die Tribüne verabschieden musste.
Völlig aus dem Konzept fand man aus Sicht der Seener dann zu keinem Zeitpunkt mehr den Zugang zum Spiel, zu sehr hinterliessen die Geschehnisse Spuren in den Reihen des FC S. So überraschte es nicht, dass das 4:0 und 5:0 in der 64. und 66. Minute zwei kuriose Tore waren. Zuerst verlor Schlussmann Hofer den Ball an einen heraneilenden Stürmer, anschliessend prallte ein Pfostenschuss vom Torwart ins Tor zum 5:0. Im Anschluss wehrten sich die Seener noch so gut es ging, konnten aber die beiden Tore zum Schlussresultat von 7:0 nicht mehr verhindern.
Der FC S hatte sich diesen Abend ganz anders vorgestellt und sicherlich braucht es etwas Zeit, die Geschehnisse zu verdauen. Aus Sicht des FC S nahm der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen an diesem Abend zu viel Einfluss auf das Spielgeschehen, womit die Seener sichtlich Mühe hatten. Dies soll keine Entschuldigung sein, auch mit solchen Situationen muss man als Spieler umgehen können, was den Seenern offensichtlich nicht gelang. Schlussendlich bleibt zu sagen, dass der SC Zofingen klar die bessere Mannschaft war und somit auch als verdienter Sieger vom Platz ging.



SC Zofingen 2 – FC Seon 7:0 (2:0) – Trinermatten, Zofingen



Aufstellungen:
FC Seon:
David Hofer, Martin Müller (C), Pierre Debled, Prek Gjidodaj, Michael Wirz, Muzaffer Hatir, Remo Sager, Manuel Keller (41. Matthias Kokontis), Simon Gerber (46. Timo Burkart), Claudi Scicchitano (74. Joel Jent), Roger Suter

Abwesend Seon:
Berat Ibrahimaj, Alessio Sitzia, Timon Knechtli, Urs Lindenmann (alle verletzt), Matthias Gerber, Tommaso Serratore (beide Aufbautraining), Luca Fehlmann, Philipp Wildi, Valentin Stettler, Marc Strähl (alle nicht im Aufgebot), Gentian Maksuti, Mike Surer (beide privat)
 


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